Cognitive Psychology, 2009-02-01

Module: 
Cognitive Psychology
Examiner: 
U. Ansorge
Assessor: 
Alper
Date: 
Sun, 2009-02-01

Datum: Februar 2009

Note: fair

Bereiche nach Zeit: 1/3 Aufmerksamkeit (selbst gewählt), Spezialthema (selbst gewähltes Paper), 1/3 Gedächtnis (von Ansorge gewählt)

Fragensammlung: wie lauteten die Fragen im einzelnen?

Ich durfte das erste Thema vorschlagen und habe Aufmerksamkeit gewählt.
Nachdem ich bei Vigilanz als Aspekt der Aufmerksamkeit erwähnt habe, sollte ich das genauer erklären.
Typisches Experiment: Mackworth Clock - erklären
Was soll gefunden werden etc.
Auf meinen Vorschlag hin habe ich die Signalentdeckungstheorie erklärt.
Also Hit, False Positive etc.
Dazu Psychophysiologische Methoden: Herstellungsmethode, Grenzmethode...

Q: Was sind jetzt die Unterschiede zwischen den normalen visual Search Aufgaben und so ner Mackworth Uhr? Was für Experimente hat man denn da in der Richtung noch so gemacht?
z.B. Tests an Flughafenpersonal ob versteckte Knarren im Gepäck-Test gefunden werden.
Unterschiede: Es ist wesentlich seltener wirklich ein Target zu entdecken als bei normalen Suchaufgaben.

Als Vertiefungsthema hatte ich dann ein Review über die Amygdala.
Bisschen Experimente beschreiben, die Logik des Experiments erklären, bisschen zusätliches Wissen einstreuen über sonstige Funktionen von anderen Hirnbereichen. etc. (alles recht klar)
Dann hat er noch kurz über Leute referiert, die auch was zum Thema zu sagen hatten.

Drittes Thema (von Ansorge vorgeschlagen):
Q: Erklär mir doch mal ein Gedächtnismodel
Habe Atkinson and Shiffrin genommen.
Dann Überleitung von Sensory Register zu Sperling experimenten.
Er wollte noch was über ein Experiment wissen bei dem nach dem Display von Charactern nur einer im Recall berichtet werden sollte und das Zieldisplay zufŠllig aufgebaut war wie eine Maskierung, und dann natürlich das Sensory Register überschrieben wurde.
Q: Wie lange ist denn dann etwas im Senosry Register verfügbar?
100-200ms

Persönlicher Kommmentar, Was war toll? Was war doof? Was war auffällig?

Prüfungsatmosphere war locker und gut, soweit man das selbst auch hinbekommt. Alper hat sich nicht eingemischt. Wenn man was nicht gewusst hat, hat Uli schon immer gleich gesagt, dass das nicht schlimm ist, "weil das steht ja auch nicht in diesem Buch da... " hätt ja nur sein können... und dann erzählt er selbst an was er gedacht hat.
Benotung war sehr fair.
Namen von Leuten die Experimente durchgeführt haben zu kennen ist immer ganz gut. Und mit Signalentdeckungstheorie ist man sowieso gut dabei.
Sonst hat mir Uli sehr viel Raum gelassen mir aus zu suchen, über was ich sprechen mšchte. Aber dann natürlich in die Tiefe...
Kann man alles in allem weiter empfehlen. Prüfungsvorbereitung unbedingt mit den Slides von Uli machen!