Philosophy of Mind, 2014-11-14

Module: 
Philosophy of Mind
Examiner: 
Sven Walter
Assessor: 
Gregor Hörzer
Date: 
Fri, 2014-11-14

Modulprüfung: Philosophy of Mind / Erkenntnistheorie Fachsemester: 7
Prüfer/2.Prüfer: Sven Walter / Gregor Hörzer (sein Phd)

VORBEREITUNG

Was hast du zur Prüfungsvorbereitung benutzt?
Was wir hilfreich, was war weniger hilfreich?

Zur Prüfungsvorbereitung habe ich im Wesentlichen nur die Slides benutzt.
Für Erkenntnistheorie sollte ich 2 Paper vorbereiten (lesen), auf die wir uns vorher geeinigt hatten. Diese Paper und die EK Slides habe ich auch benutzt.
Manche Dinge gegoogelt / Wikipedia / Stanford Encyclopedia
Das nachlesen im Internet ist hilfreich um grundlegende Dinge zu klären, man sollte sich aber nicht mit Details aufhalten und das Ganze auch nicht übertreiben.

PRÜFUNG

Prüfungsdatum: 14.11.2014
Wiederholungsprüfung? nein Beisitzer: Gregor Hörzer
Note: 1.0 Bereiche nach Zeit: PoM 15 Minuten / Erkenntnistheorie 15 min

Fragensammlung: wie lauteten die Fragen im einzelnen?

PoM:
- Erläutern Sie kurz was Type Identity Theory, Functionalism und Behaviorism sagen
(Hier war es wichtig bei Behaviorism nicht mental states=behavior sondern mental states=behavioral dispositions zu sagen)
- Nennen Sie mir ein Pro- und ein Kontra- Argument für Type Identity Theory und für Functionalism
- Als Kontraargument für Functionalism hatten wir doch auch Strange Realizations, können Sie erläutern, was damit gemeint ist?
- als Gegenargument für die Type-Identity Theory haben sie Multiple Realizability genannt und gesagt, das sei ein empirisches Argument. Was wäre den ein theoretisches Argument?
(Kripke und die ganze Leier gut vorbereiten, so dass man das alles konsistent erzählen kann, ich hab da paarmal gehangen und musste meine Gedanken neu sortieren)

EK:
- Sie haben das Gettier-Paper gewählt. Was ist das Ziel des Papers?
- Nennen Sie mal einen Gettier-Fall und erklären Sie warum das ein Problem für die Standard Analysis ist.
- Ansonsten haben Sie das Bonjour-Paper über Externalism und Internalism gewählt. Nennen Sie doch mal eins der Gegenargumente für Internalism.
- Zu externalism erklären Sie doch mal das Gegenargument, dass sagt die Conditions sind insufficient
(Norman, the clairvoyant)
- Am Ende macht der Autor so eine Art Metaargument gegen Externalism. Können Sie dazu was sagen?
(Hier wollte er auf das hinaus, was im Paper als 'global question' genannt wird)
(Es war richtiges Glück, den letzten Teil hatte ich erst direkt vor der Prüfung gelesen, weil ich dachte er sei nicht wichtig. Ich dachte es würde nur Externalism/Internalism und pro/kontra dazu abgefragt.)

Was mußte schriftlich gelöst werden?
/

Welche Beispiele wurden wofür abgefragt?
siehe oben

Persönlicher Kommmentar, Was war toll? Was war doof? Was war auffällig?

Toll war die entspannte Atmosphäre. Da ist die Nervösität fast komplett weggegangen. Sven Walter redet auch gern mal zu lang. Da sollte man ihn tunlichst nicht unterbrechen. Die Zeit ging sehr schnell rum. Details wurde nie gefragt.

Zu beachten ist auf jeden Fall, dass man die Paper, die man lesen soll, auch kritisch lesen sollte.
Ich wurde paarmal gefragt: 'Was halten Sie denn von diesem Argument?', oder 'Vorhin meinten Sie dieses Argument sei plausibel, müssten Sie dann nicht auch dieses Argument akzeptieren?...'. Darauf war ich nicht gut vorbereitet. Hab hauptsächlich die Begründungen im Paper nochmal aufgezählt, aber es kommt sicher besser, wenn man da ne eigene Meinung hat.

Wie waren Einstieg, Ablauf, Ende, Bewertung und Begründung?

Einstieg:
'Mensch, das habe ich ja schon jahrelang nicht mehr gemacht. Wo fange ich denn jetzt an? Öh, erzählen Sie dochmal was zu...'

Ablauf:
Ich durfte mir aussuchen, mit was ich anfangen möchte. Habe PoM genommen, dann nach 15 Minuten kam Erkenntnistheorie dran.

Ende:
/

Bewertung und Begründung:
Sie wollten mir erst eine 1.3 geben, weil manches unklar oder stockend rüberkam. Da ich aber vorher im Modul eine 1.0 hatte, haben sie sich dann doch umentschieden, um mir die nicht wegzunehmen :D

Lässt sich der Prüfer von den Antworten leiten?
Ja, aber nur ein bisschen. zB dadurch, dass ich bei Multiple Realizability gesagt habe, es sei ein empirisches Argument, kam dann auch gleich die Rückfrage nach einem theoretischen Argument und so.

Zum Verhalten des Prüfers:
meganett :) Haben danach noch ein bisschen gesmalltalkt