Philosophy of Mind, 2003-03-01

Module: 
Philosophy of Mind
Examiner: 
Uwe Meyer
Assessor: 
Achim Stephan
Date: 
Sat, 2003-03-01

Philosophie (Philosophy of Mind und Erkenntnistheorie)

Note: A
Bereiche nach Zeit: jeweils eine Viertelstunde
1. PoM: Kripke sowie Levine und sein Explanatory Gap
2. Erkenntnistheorie: Kant und Evolutionäre Erkenntnistheorie

Fragensammlung: wie lauteten die Fragen im einzelnen?

Es wurden nur Zwischenfragen gestellt bzw. an einzelnen Punkten nachgefragt. Ansonsten habe ich die gesamte Zeit über erzählt. Ich habe jeweils in die Gebiete grob eingeführt und dann obige Bereiche detaillierter dargestellt. Dieser Verlauf war anscheinend von den Prüfern auch so vorgesehen, dass es kaum weiteren Fragen gab. Nur an einzelnen Stellen, wenn ich einen bis dahin nicht erklärten Begriff benutzt hatte, wurde ich gebeten, ihn zu erklären, d.h., ihn in groben Züge zu erläutern, z.B. als ich kurz den "Semantischen Physikalismus" erwähnte. Die Nachfragen waren also konkrete Fragen zu Positionen oder Konzepten, wie man sie erwarten würde.

Was mußte schriftlich gelöst werden?

nichts

Persönlicher Kommmentar, Was war toll? Was war doof? Was war auffällig?

Es war sehr angenehm, dass ich mein Wissen darstellen konnte und nicht eine Frage nach der anderen beantworten musste. Doof und auffällig war nichts.

Wie waren Einstieg, Ablauf, Ende, Bewertung und Begründung?

Einstieg:

In beiden Blöcken (Erkenntnistheorie und PoM) begann ich, grob die jeweiligen wichtigen Strömungen darzustellen. Mit zunehmender Zeit fiel es mir dabei immer leichter, mein Wissen darzustellen.

Ablauf:

Wie oben bereits geschildert, habe ich beinahe die gesamte Zeit von selbst (d.h., ohne konkrete Fragen) meine Themen dargelegt, wobei die Prüfer an einzelnen Stellen noch einmal nachfragten.

Ende:

Zum Ende wurde ich in beiden Bereichen um eine Einschätzung bzw. Bewertung der von mir behandelten Themen gebeten. Z.B. erklärte ich in Erkenntnistheorie, was ich von Kants "kopernikanischer Wende" halte und wo etwa die Probleme der evolutionären Erkenntnistheorie lägen. In PoM sollte ich kurz die Bedeutung der Levineschen Erklärungslücke einschätzen und mögliche Ansätze nennen (nur grob skizzieren), wie diese zu überwinden sei.

Bewertung und Begründung:

Okay. (Gab's nicht viel zu begründen.)

Lässt sich der Prüfer von den Antworten leiten?

Die Prüfer überließen es mir, mein Wissen darzustellen. Falls jedoch etwas zu knapp war oder sie schneller zu einem anderen Punkt kommen wollten, griffen sie ein. Sie hatten also schon ihre Vorstellungen, was ich zu nennen hatte, ließen mir aber die Möglichkeit, dies von selbst darzustellen.

Zum Verhalten des Prüfers:

Beide waren sehr freundlich. Die Atmosphäre war entspannt.