Computer Science, 2005-08-17

Module: 
Computer Science
Examiner: 
Vornberger
Assessor: 
Thiesing
Date: 
Wed, 2005-08-17

Modulprüfung: Informatik A, Informatik B
Fachsemester: 2

Prüfer: Prof. Vornberger, Prof.Thiesing

Prüfungsdatum: 17.08.2005

Wiederholungsprüfung? nein

Beisitzer: kein Beisitzer

Note: B

Bereiche nach Zeit: 15min:15min

Fragensammlung: wie lauteten die Fragen im einzelnen?

Informatik A:

-Was ist ein Heap? Wie wird gelöscht, eingefügt, ein Element geliefert?

Wie ist der Aufwand für diese drei Operationen? Implementation? (Array)

In welcher Reihenfolge werden die Elemente in dem Array gespeichert?

(der Breite nach, Formel: 2*i +1)

-Was ist der Unterschied zum Suchbaum? Wie werden dort Elemente gelöscht

(Knoten ohne Sohn, mit einem Sohn, mit zwei Söhnen), Elemente geliefert,

und eingefügt? Welche Besonderheit hat der Osnabrücker Suchbaum? (3 Nullzeiger)

Weswegen 3 Nullzeiger (Einfügen, Löschen werden erleichtert. Inwiefern?)

Aufwand für Suchbaum (worst Case: Liste). Wie kann der Worst Case verhindert werden?

-> AVL-Baum! (Erklären von Balance, Rotationen, Laufzeit)

Informatik B:

-Allgemeine Frage: "Was macht Objektorientierung aus?" Meine Antwort:"Polymorphie zum Beispiel, oder auch..."

Thiesing: "Polymorphie! Gut, bleiben wir dabei" ... Hab mir das Thema also fast selbst ausgesucht ;)

Aufgabe: Schreiben eine Klasse Auto, eine abgeleiteten Klasse Cabrio und ein Interfaces Fahrzeug, welches

beide Klassen implementieren.

Fragen dazu: Mehrfachvererbung, Definition Interface, Was passiert wenn Cabrio Methoden neu definiert,

die Auto schon hat (überladen, überschreiben), was passiert in einem Testprogramm welches ein Objekt

wie "Auto auto=new Cabrio();" erstellt? Welche Methoden ruft Auto auf (-> dynamisches Binden,

wie kann dynamisches Binden verhindert werden? -> static, private, final)

Was mußte schriftlich gelöst werden?

Info A: Heap aufzeichen, Löschen von Knoten ohne Sohn, mit einem Sohn, mit zwei Söhnen)

Info B: Aufschreiben einer kleinen Vererbungshierachie (Auto, Cabrio, Interface Fahrzeug mit

den Methoden public int kapazität () und public int kapazität(int j)

-> Nichts großartiges, diente quasi nur zur Hilfe um Polymorphie, Überladen, dynamisches Binden

etc. zu verdeutlichen

Einstieg:

Kurzer Vorspann, wann ich die Kurse belegt habe und was ich studiere, dann ging es sofort los

Ablauf:

Man saß in Vornbergers Büro zu dritt an einem Tisch. Vor einem lagen Blatt Papier und STift.

Wäre man nicht so hibbelig wie ich gewesen, wäre das sicherlich eine ruhige Atmosphäre

Ende:

Kurz Nach Draussen, Sofort danach die Note, bedankt und Tschüss!

Bewertung und Begründung:

nachvollziebar. Vornberger entschuldigt sich fast, dass es nicht besser geworden ist und

weisst nochmal darauf hin, dass diese halbe Stunde nur einen Bruchteil vom Wissen des Prüfenden

widerspiegeln kann.

Lässt sich der Prüfer von den Antworten leiten?

Vornberger nein, er hat sein eigenes Konzept und genaue Vorstellungen von dem, was er hören möchte

Thiesing schon eher.