Computer Science, 2005-08-17

Module: 
Computer Science
Examiner: 
Vornberger
Assessor: 
Thiesing
Date: 
Wed, 2005-08-17

Modulprüfung: Informatik A, Informatik B
Fachsemester: 2

Prüfer: Prof. Vornberger, Prof.Thiesing

Prüfungsdatum: 17.08.2005

Wiederholungsprüfung? nein

Beisitzer: kein Beisitzer

Note: A

Bereiche nach Zeit: 10min:10min (ich wurde etwas früher rausgeschickt)

Fragensammlung: wie lauteten die Fragen im einzelnen?

Informatik A:

-Was ist ein Heap? Welche Methoden sollte ein Interface Heap ankündigen?
(ging hauptsächlich Object min(); und void delete(); ein)
Kann man gut ein bestimmtes Element im Heap suchen oder herauslöschen? (nein)
Wie wird der Heap aufgebaut? Warum ist Laufzeit hierfür O(n), obwohl eigentlich n mal
mit Aufwand O(log n) repariert werden muss? (mehr Knoten in unteren Ebenen)
Wie wird gelöscht, eingefügt, ein Element geliefert?
Wie ist der Aufwand für diese drei Operationen? Implementation? (Array)
Wie funktioniert Heapsort? Was befindet sich wo im Array? (vorne Heap, hinten bereits sortiert)

-Was ist Hashing? Was für Arten gibt es? Wie ist die Laufzeit? (wollte wirklich genau die Formeln
aus dem Skript inklusive Werte für Auslastungsfaktor 0,8 hören)

Informatik B:
-Was macht Objektorientierung aus? Was für 2 wichtige Eigenschaften fallen ihnen ein? (Vererbung, Polymorphie)
Schreiben sie mal was mit Vererbung (Auto, Cabrio); Jetzt noch ein Interface; Müssen das beide Klassen implementieren?
Im Grunde hat er fast nichts gefragt, ich habe einfach alles erzählt was mir einfiel, ein paar Sachen erwähnt
(Überschreiben, Überladen, Methodensignatur, dynamisches Binden...), dann war er zufrieden
-Was fällt ihnen zum Collections-Framework in Java ein? Ich hab wieder ziemlich viel gesagt was mir so einfiel, bei
Set wollte er wissen, was für Operationen dieses Interface zusätzlich bereitstellt, da ich keine Ahnung hatte wie die
genau heißen hab ich was allgemeines über Mengenoperationen gesagt (Schnittmenge, Vereinigung...), das hat ihm gereicht.
Was gibt es dann noch? (Maps, Eigenschaften) Wie kann man sich den Inhalt angucken? (views)
Was sind Iterator, Enumeration, Visitor?

Was mußte schriftlich gelöst werden?

Info A: Heap aufbauen

Info B: Aufschreiben einer kleinen Vererbungshierachie (Auto, Cabrio, Interface Fahrzeug)
aber wirklich nur public Class Auto implements Fortbewegungsmittel {}, mehr nicht
bei den Collections hab ich ein paar Methodenheader aufgeschrieben, weil das Blatt
sowieso da lag, war aber nicht explizit schriftlich verlangt

Persönlicher Kommmentar, Was war toll? Was war doof? Was war
auffällig?

Ich hatte den Eindruck dass es hilft, gleich ein paar Sachen mehr zu sagen als was gerade gefragt ist, weil dann der
Eindruck entstand man wüsste sehr gut Bescheid und z.B. beim Hashing und bei der Objektorientierung kaum noch genauere
Nachfragen kamen. Allerdings funktioniert das nicht, um vom Thema abzulenken. Bei Vornberger wollte ich, da ich mit Heaps
im Allgemeinen nicht so sicher war, gleich von Heapsort erzählen, aber das lies er nicht mit sich machen.

Einstieg:

Vornberger: Sie studieren Cognitive Science? Hatten InfoA bei mir und InfoB bei Herrn Thiesing? Dann fang ich mal mit InfoA an.

Ablauf:

Man saß in Vornbergers Büro zu dritt an einem Tisch. Vor einem lagen Blatt Papier und Stift. Angenehme Atmosphäre, Vornberger
fragt sehr ruhig und leitet auch ein bisschen zu den Antworten. Thiesing hat manchmal Sachen nachgefragt, die ich schon gesagt hatte,
einmal hab ich dann fragend zu Vornberger geguckt, der hat genickt, das gab Sicherheit. Sonst war Thiesing aber auch recht freundlich.

Ende:

Thiesing will noch was fragen, Vornberger meint das reicht und schickt mich raus, sofort wieder rein, Note gesagt, noch gefragt
wie ich gelernt habe und tschüss.

Bewertung und Begründung:

wohlwollend, keine Abzüge für Unsicherheiten am Anfang beim Heap.

Lässt sich der Prüfer von den Antworten leiten?

Nicht wirklich, aber man kann einige Nachfragen vermeiden, wenn man gleich von sich aus einiges sagt (was auch Zeit kostet, die dann
nicht zu anderen, vielleicht schwereren Themen gefragt werden kann).