Neurobiology, 2003-01-01

Module: 
Neurobiology
Examiner: 
Brandt
Assessor: 
Hammann
Date: 
Wed, 2003-01-01

Prüfung: Neurobiologie

Prüfer: Roland Brandt

Beisitzer: Hammann

Note: 1,0 /A

Voraussetzungen: neurobiologische Grundlagen und ein Spezialgebiet
Mein Spezialgebiet war Lernen und Gedächtnis

allgemein:

ärger mich das ich so viel gelernt habe (die ersten 15 Kapitel im Kandel und Kapitel 62/63),
denn scheinbar scheint die Prüfung immer sehr ähnlich zu sein und
dafür braucht man nicht fürchertlich viel zu
wissen. Wenn man weiß worauf er Wert legt, muss man sich nicht so viel
Mühe machen. Er fragt viel relativ oberflächlich, was heißt im Kandel
steht es genauer, aber andere Sachen fragt er genau. Darauf werde ich gleich eingehen.
Besonders wichtig sind Kapitel 2 und 4 im Kandel.

Fragen:

Welche Zellarten gibt es im NS: Neuronen, Gliazellen (hier genauer mit Funktionen, Wo, ..)

Musste ein Neuron malen und sagen: dies ist ein Dendrit, dies Axon... (süß)

Vergleich der Potentiale im Dendrit/Axon: Rezeptorpotential und AP, aber auch nicht so sehr detailiert.
Nur so mit Na+ rein und K+ raus, RP hat kleinere Amplitude, kein alles oder nix-Prinzip, saltatorsich vs. elektrotonsich.

Wieviele Synapsen ein Neuron hat: 1000 möglich. Dendritenfläche im Vergleich zur Axonfläche (dies hat mich verwirrt, aber egal)

Welche Transmitter ich kennen würde: Dopamin, Serotonin, Histamin, ACh, Noradrenalin, Adrenalin, Glutamat,
Glyzin, Gaba,..

In anderen Prüfungen fragte er wohl nach sowas wie Axondurchmesser und Cytoskelett mit genauen nm-Angaben.
Solche Zahlen sind immer gut zu wissen bei ihm.

Wichtig im Zusammenhang mit Transmittern ist es zu wissen in welchen Bereichen diese System vorkommen. Alle aus dem Hirnstamm (und genauer). Dopamin in der Substantia Nigra (Achtung Parkinson und Schizophrenie)!! Hat er auch in anderen Prüfungen gefragt!

nAch Rezeptor: wo genau? Motorneuronen, Hippokampus, motorische Endplatte! erwähnen das er ionotrop ist. mACh noch kurz erwähnt (im Herz).

Gedächtnis: auch nur sehr oberflächlich! explizit vs. implizit. Alle Strukturen: quasi-Kästchenbild im Kandel, was wir auch in der Klausur können mussten. Und Gehirnareale den Gedächtnissen zuordnen. (siehe Diagramm im Kandel).
LT-Änderungen ganz grob: Creb-pathway und Transkriptionsfaktoren nur erwähnen nicht genau können.
Transmitterausschüttung oder neue Proteine synthetieren <-- nur sagen, nicht beschreiben wie.

STM: WM, Delayed response task --> 30 sekunden feuern die Neuronen.

NMDA und non-NMDA Rezeptor --> sagen das sie erregend sind, Glutamat, MG2+ Block, Koinzidenzdetektor. reicht schon.

ach ja: ganz grob die elektrischen Synapsen.(6 Connexine mit 4 Transmembransegmenten)

Ihm ist nach 7 min nichts mehr zu meinem Spezialthema eingefallen und fing dann an mich die Kortex abzufragen:
(tat er in anderen Prüfung auch) Man muss die 6 Schichten einer Columne wissen und die Breite. Sinn der Gyri und Sulci? Welche Neuronen: Projection-Neurons, lokale Interneuronen, Glutamat, Gaba

schließlich durfte ich 4 min zu früh wieder gehen.

Der Beisitzer hat keinen Ton gesagt.

Benotung:

;-)

Stil:

er gibt sich schon mit ein paar Stichpunkten zu seinen Fragen zufrieden. Man könnte oft noch mehr sagen.
Er macht wie in der Klausur immer eine kurze Einleitung und man ärgert sich, dass er danach nicht gefragt hat. Er ist guter Dinge.

Man sollte bei ihm folgende Dinge auf jeden Fall gut können: Kortex, Größenangaben und diverse Krankheiten die im Kandel erwähnt sind, denn die kommen gerne als Transferfragen: Parkinson, Alzheimer kamen bei mir. Aber Myasthenia Gravis, ALS, diverse Agnosias .. usw. mag er auch sehr gerne! In anderen Prüfungen fragt er wohl auch gerne Zellorganellen ab und eben das Cytoskelett sowie Exocytose.

Manchmal hätte man gerne mehr erzählt und mich hat es gewundert das er so wenig zum Spezialgebiet gefragt hat: keine Habituation, Konditionierung, Sensitisierung... nur ein bisschen LTP, aber auch nur grob. Ich hätte mir quasi das Kapitel 63 komplett schenken können.
Alle die bei ihm Anatomie gemacht haben, sollten sich die Aufzeichnungen noch einmal gut ansehen, dann wissen sie auch wo seine Schwerpunkte liegen.