Artificial Intellicence, 2012-02-03

Module: 
Artificial Intellicence
Examiner: 
Helmar Gust
Assessor: 
Kai.-Uwe Kühnberger
Date: 
Fri, 2012-02-03

Note: 2,0
Bereiche nach Zeit: 20 Minuten Praesentation, 15 Minuten Fragen

Vorbereitung

Man schlaegt 3 Themen vor und bekommt 1 Woche vor dem Termin ein Papier welches man vorbereiten und dann in der Pruefung vorstellen muss. Bei der Pruefung wird im ersten Teil eigentlich nur gesagt "Stellen Sie das Paper vor, Bewerten sie es und Ordnen Sie es grob ein". Durch das lesen der vorherigen Berichte hatte ich vermutet, so wie es ein jeder in dieser Pruefung tut, dass das Papier ein einen wissenschaftlichen Kontext im Sinne von "Was passierte davor, was danach, wie geht es weiter?" geschehen soll. Das war nur teilweise korrekt. Genauer erwarten die Pruefer - in diesem Fall hat Herr Kuehnberger sogar direkt darauf hingewiesen - dass viel eher die verwendeten Methoden in der Literatur einzuordnen sind. Also zB dass der Algorithmus fuer X aus dem Papier Y aus dem Jahre 16xx stammt und total "von der Stange" kommt. Hier muss man sich also im Vorfeld genauer mit der Methodik des Papiers befassen. Zusaetzlich habe ich unnoetigerweise Slides fuer eine Praesentation vorbereitet. Zu beginn wurde mir dann gesagt, dass das ueberhaupt nicht gefordert war, ich habe dann ohne die Slides gehalten (es stand natuerlich einiges an Hintergrundinformationen drauf, haette ich vorher wissen muessen)...

Prüfung

Genau gegliedert habe ich die Praesentation wie folgt:
1) detaillierte Vorstellung der Autoren
2) das Problem vorgestellt, das angegangen wurde im Papier
3) die Methodik, ausfuehrlich, das war gut
4) Schlussfolgerungen
5) meine Kritik
6) was wurde vorher gemacht, was danach noch so?

zu 1 - viel zu detailliert, besser kurz und knapp halten
zu 2-4 - hier genau ans Papier halten, ausschweifungen nicht erwuenscht
zu 5 - je mehr das Papier vor den Pruefern auseinandergenommen wird, desto mehr freuen sie sich und lachen. Ruhig alle Fehler aufzaehlen und stark kritisieren. Aber auch sagen (falls) was man gut fand.
zu 6 - das war eben nur etwas erwuenscht. Hier besser rausfinden, woher die Methoden stammen oder ob sie tatsaechlich neu sind

Fragensammlung: wie lauteten die Fragen im einzelnen?

Nach der Presentation kamen dann Fragen zu den Veranstaltungen.
Welche groben Methoden gibt es im Machine Learning?
- (reinforcement|(un)supervised) learning

Sag mal ein unsupervised?
- Clustering, k-means ("Soll ich das noch aufmalen aus Slides?" - "Ne is ok")

Und supervised?
- Decision Trees, ID3 ("ID3, was ist das?" - Entropy und information Gain erklaert)

Und was gibts da noch so zum Optimieren?

- Version Space Algorithmus (hab dann komplett durcherklaert wie das geht)

Dann mal was anderes, sagen sie mal was zu Time Space!
- oeeh... Hab mit Complexity angefangen. War aber falsch, sie wollten von IAI was ueber den Space Time Calculus hoeren (da stand ich auf dem Schlauch)

Was mußte schriftlich gelöst werden?

Nichts.

Persönlicher Kommmentar, Was war toll? Was war doof? Was war auffällig?

Die Pruefung war sehr gelassen. Mit dem Lernen haette ich eher anfangen koennen damit ich bei der letzten Frage nicht haette passen muessen. Ich fand nichts doof, bin auch mit der 2.0 gut zufrieden.

Wie waren Ablauf, Bewertung und Begründung?

Ablauf: Die Praesentation, danach Fragen, das laeuft da immer so ab.
Ende: "Is auch schon spaet, warte mal kurz vor der Tuer"

Bewertung und Begründung:

Die 2.0 habe ich bekommen, da ich statt Auswendiglernen der Begrifflichkeiten eher die Methodiken dahinter gelernt und Verstanden habe. Hier muss man eine gesunde Balance zwischen Auswendiglernen und Verstehen finden. Ich musste mich oft durch nichtwissen der Fachterminologie erst hinfuehren lassen, das fanden die beiden wohl eher nicht so gut. Und natuerlich, dass ich die letzte Frage nicht beantworten konnte.

Lässt sich der Prüfer von den Antworten leiten?

Ja. Es geht so wie mit einem Chatbot. "Oh, Sie haben da eben X gesagt. Was ist denn das?"

Zum Verhalten des Prüfers:

Beide waren gut gelaunt, Kai-Uwe hat vorher noch fix eine geraucht, also war es wirklich entspannt. Zwischendurch haben sie dann auch geschmunzelt wenn man dann noch einen anderen Fehler im Papier stark kritisiert hat.